{"id":325,"date":"2019-03-30T22:09:37","date_gmt":"2019-03-30T22:09:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cssec.de\/blog\/?p=325"},"modified":"2019-03-30T22:09:37","modified_gmt":"2019-03-30T22:09:37","slug":"linux-auf-msi-notebook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cssec.de\/blog\/2019\/03\/30\/linux-auf-msi-notebook\/","title":{"rendered":"Linux-Installation auf meinem MSI-Notebook"},"content":{"rendered":"<p>Hallo alle zusammen,<\/p>\n<p>wie am 13.03. geschrieben, hat mir neulich ein Windows-Update ziemlich viel zerst\u00f6rt, darunter eben auch meinen Grub, den ich auf meiner NVMe-SSD installiert hatte. So kam ich erst einmal nicht mehr an mein Manjaro heran, dass ehrlich gesagt, ziemlich bescheiden lief, es startete zwar grob, aber herunterfahren war nicht m\u00f6glich und diverse Dinge liefen einfach auch nicht so rund, wie ich mir das vorgestellt habe. Da ich die Manjaro-Umgebung sowieso nur spartanisch eingerichtet habe, habe ich mir \u00fcberlegt, vielleicht eine Distribution zu nehmen, die etwas runder l\u00e4uft. Erst wollte ich ein Standard Ubuntu 18.04 nutzen, normalerweise ist Ubuntu ja das Linux was eigentlich fast \u00fcberall l\u00e4uft. Gesagt, getan, Ubuntu heruntergeladen, mit dem Win32DiskImager einen Boot-USB-Stick erstellt und gestartet. Nach dem Boot-Bildschirm hat sich mein Notebook blo\u00df\u00a0 nach ca. 5-10s rebootet. Auch mit verschiedenen Parametern, wie nomodeset bzw. acpi=off lie\u00df sich dieses Problem nicht beheben. Also erst mal eine Sackgasse.<\/p>\n<p>Heute habe ich mir dann mal Linux-Lite heruntergeladen. Ich hatte das schon mal vor ein paar Monaten mal getestet &#8211; es hat mich vor allem durch seine XFCE-Oberfl\u00e4che (ja, ich wei\u00df, das ist total Oldschool, aber ich mag XFCE) und seinem trotzdem recht h\u00fcbschen, frischen Look \u00fcberzeugt. Damals hatte ich mir eine Linux-Zeitschrift geholt und lustigerweise war Linux Lite das Linux, was am einfachsten in den Live-Modus zu booten war.<\/p>\n<p>Also habe ich ihm noch mal eine Chance gegeben. Also erneut: Image runterladen, einen Boot-Stick erstellen und dann starten. Der erste Start ohne Anpassung der Bootparameter ging nat\u00fcrlich mal wieder in die Hose. Der zweite Start mit zus\u00e4tzlichen Boot-Parametern: noacpi und nomodeset hat dann Linux Lite dazu bewegt, das Live-System zu booten &#8211; cool. Dann installiert &#8211; meine Platte hatte ja noch eine Ext3 bzw. Ext4-Partition vom Manjaro, die Installation hat nur wenige Minuten gedauert und dann konnte ich das System auch schon starten. Wieder habe ich als boot-Parameter:<\/p>\n<p>noacpi und nomodeset<\/p>\n<p>eingestellt, zwar bootete Linux Lite dann problemlos aber das System war unnutzbar langsam. Die CPU-Auslastung von Xorg lag bei \u00fcber 100%, so lie\u00df sich \u00fcberhaupt nicht arbeiten. Also habe ich mich kurz noch einmal im Netz schlau gemacht und einfach mal ein bisschen mit den Boot-Parametern gespielt.<\/p>\n<p>Irgendwo stie\u00df ich dann auf folgenden Hinweis:<\/p>\n<pre>nouveau.modeset=0<\/pre>\n<p>als Bootparameter vom Linux-Kern eingeben schaltet den freien NVidia-Treiber ab und bootet mit dem Intel-Treiber. Und siehe da, ab dann lief auch XFCE pfeilschnell und auch Herunterfahren und alles andere l\u00e4uft ab sofort.<\/p>\n<p>Cool.<\/p>\n<p>Klar, Linux-Lite ist an manchen Stellen noch nicht so perfekt &#8211; irgendwie ist in den Men\u00fcs nur die H\u00e4lfte auf Deutsch \u00fcbersetzt &#8211; das andere ist noch auf Englisch und es ist etwas Handarbeit n\u00f6tig, um verschiedene Apps zum Laufen zu bekommen, aber sonst funktioniert erstaunlich viel out of the box. WLAN hat sofort funktioniert, ebenso wie Bluetooth, Audio, Touchpad uvm.<\/p>\n<p>Ich bin echt begeistert und froh, dass endlich mal ein Linux wirklich ordentlich auf meinem Notebook l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Daher werde ich wohl \u00f6fter mal von Linux-Lite-Dingen berichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo alle zusammen, wie am 13.03. geschrieben, hat mir neulich ein Windows-Update ziemlich viel zerst\u00f6rt, darunter eben auch meinen Grub, den ich auf meiner NVMe-SSD installiert hatte. 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